2002 We hät, de hät

 

Der Inhalt

 

Es ist schon ein Kreuz: Da hat man einmal im Lotto gewonnen und 10.000 Mark davon noch vor der Familie in Sicherheit gebracht, und schon sitzt einem die Ehefrau auf der Pelle. Dieses Malheur widerfuhr jüngst auch Bauer Hubert Struck. Seine schnippische Alte Gertrud riecht den Braten, hat aber keine Beweise. In höchster Not vertraut sich der Bauer seinem Knecht an in der Hoffnung, das hundertprozentige Versteck für seine Moneten zu finden. Knecht Hinnerk ist es dann auch, der von „eingefrorenem Kapital spricht. Unwissend, was hiermit wirklich gemeint ist, sieht Bauer Hubert hierin das Ei des Kolumbus: Knecht Hinnerk wird beauftragt, das Geld in Spinatdosen zu deponieren, auf dass der Mammon im Kühlschrank schön tief friert.

Aber da gibt es auch Leute, die das Geld ganz gut gebrauchen können. Oma beispielsweise, die sogar auf einen Schrank klettert, weil sie hier die Kohle vermutet. Oder der Freund von Lisa, der Tochter des Hauses: Hans Schriewer will sich eine Tankstelle kaufen, und da fehlen ihm doch glatt genau 10.000 Mark, um seinen Traum zu realisieren. Oder Landstreicher Hans Moll, der das Geld sicherlich auch nicht hätte liegen gelassen.

In jedem Fall spielen sich auf dem Kampenhoff schon wunderliche Dinge ab: List und Tücke, Habgier und Neid reichen sich die Hand, bis sogar der Arzt kommen muss - aber auch Amor verschießt fleißig seine Flammenpfeile.

 

De Inhoalt

 

Et is all’n Krüüs: Dao hät’m eenmaol in Lotto wunnen un 10.000 Mark daovan vöör de Familge in Siekerhait bracht , un et duert nich lang, dao sitt di de Aollske all up de Pelle. Dütt Malöör was nu auk Buer Hubert Struck passeert. Siene schnippske Aollske Gertrud rück den Braoden, hät aower kiene Bewiese. In siene hauge Naut vertrut sick de Buer sienen Knecht an un huopt, datt hunnertprozentige Versteck för siene Moneten to finnen. Daobi küert Knecht Hinnerk von „infruoren Kaptaol“. De Buer weit twaor nich, wat dat is, aower för em was dat dat Ei det Kolumbus: He driägg Hinnerk up, dat Geld in Spinaotbüssen to packen, so dat de Piermelinge in’t Köölschapp ieskaolt liggen.

Aower dao wörn auk annere Lüe, de dat Geld ganz guett annerweggens gebruken könnt. Oma ton Biespiel: Se kleiet up iähr Schlaopstuamschapp, wiägen datt se dao dat Geld vömotet. Of de Frönd van Lisa, de Dochter von’t Hues: Hans Schriewer will sick ‘ne Tankstiär kaupen, un dao feilen em jüst 10.000 Mark, um sienen Draum waohr to maken. Of Landstrieker Hans Moll, de dat Geld siekerlick auk nich har liggen laoten.

So viel is säggt: Up’n Kampenhoff, dao spielen sick wunnerlicke Saken aff: Finte un Finesse, Giez un Afgunst riekt sick de Hänne, bis sogar de Dokter kuemmen mott - aower auk de Leiwe kuemmt nich to kuort.

 

Wi freiten us up juren Besöök am

 Saoterdag,   13.04.2002  19:30 Uhr 

 Sunndag,   14.04.2002  14:30 Uhr 

 Sunndag,   14.04.2002  19:30 Uhr 

 Saoterdag,   20.04.2002  19:30 Uhr 

 Sunndag,   21.04.2002  19:30 Uhr

 

  Up de Büene:

  Hubert Struck..............................Klemens Witte

  Gertrud Struck...................Barbara Schürmann

  Lisa................................................Katrin Reuscher

  Oma..................................................Marion Leifert

  Jule Popp....................................Ulrike Borgmann

  Hinnerk Meier...........................Rolf Nettebrock

  Hans Schriewer..................Matthias Linnemann

  Dr. Grüttkopp..............................Stefan Benning

  Wachtmester Hansen...........Markus Suermann

  Jans Moll........................................Ralf Westhues

 

 

 

Unner de Büene:

Vöörsägger...............................Bernd Brechmann

 

 

 

 

 

  Ächter de Büene:

 

  Maske..........................................Jane Poppenborg

  Technik....................................Thomas Spielbrink

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© Rolf Nettebrock