In de Gaststurv sall nich nur eene Hochtiedsfieer utrichtet wärn, sundern en de söölvtigen Tied auck een Lieckeniäten, van dem Doodten all to Liärvenstiedbestellt und betalt. Aover datto’n Gräffnis bloß eene ensammen Neffen kümmt un de Dourpslüe leiver Hochtietfiert, höört sick eenfachnich.
Un so versöökt de evangelschke Pastor in ehrn Steefbroer in Christo hennig een paor Hochtietsgäst affspenstig to macken. Nich blaud dat geiht scheef.
De Alleenunnerhaoler kann wiögen Verköhlung blaud üörkerskens to de Luene bietragen, un wues denn noah an Iärger feihlt, surgen de Brutmoder und de Brutvadder daföör.
In
der
Gaststätte
soll
nicht
nur
eine
Hochzeitsfeier
ausgerichtet
werden,
sondern zur selben
Zeit auch ein Leichenschmaus, vom Verstorbenen noch zu Lebzeiten bestellt und
bezahlt. Aber dass zur Beerdigung nur ein einsamer Neffe erscheint und die
Dorfleute lieber Hochzeit feiern, gehört sich einfach nicht.
Und so versucht die evangelische Pastorin ihrem Stiefbruder
in Christo schnell ein paar Hochzeitsgäste abspenstig zu machen. Nicht nur das
geht schief.
Der Alleinunterhalter kann wegen Erkältung nur röchelnd zur
Stimmung beitragen, und wo es dann noch an Konflikten fehlt, sorgen Brautmutter
und Brautvater dafür.